28.02.2009 "Abend der Paten"
Fast 50 Menschen folgten der Einladung zum "Abend der Paten". Ziel des Abends war, die vielen über die Save-Me-Kampagne gewonnenen Paten über die verschiedenen Möglichkeiten der ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Flüchtlingsarbeit zu informieren.Die Veranstaltung begann mit einem gemeinsamen Essen. Bei orientalischer Linsensuppe (von Beate Kolb lecker gekocht) war bereits viel Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Als besondere Zutat erhielt jede/r Besucher/in die druckfrische Broschüre von Pro Asyl zur "Aufnahme von Flüchtlingen". Für die musikalische Umrahmung dieses Teils sorgte der aus vielen Auftritten mit dem Theater Lindenhof bekannte Akkordeonist Wolfram Karrer.
Im Info-Teil ab 20 Uhr informierte zunächst Andreas Linder über den momentanen Stand der Save-Me-Kampagne und das Verfahren zur Aufnahme von irakischen Flüchtlingen. Anschließend berichtete Angela Zaschka über die verschiedenen Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit für Flüchtlinge. Verschiedene Ehrenamtliche berichteten danach sehr anschaulich über ihre ganz praktische Arbeit:
- Dagmar Menz über ihre wöchentliche Einzelunterstützung einer Frau im Bereich EDV-Qualifizierung
- Askalu Harth und Elvira Trippel über ihre Mitarbeit im Cafe International
- Eva Arnold-Schaller über den Asyl-AK der Stiftskirche
- Collin Jaques, Jana und Martina über das "Action Team" zur Kinderbetreuung in der Sindelfingerstraße
- Melanie vom Bündnis gegen Abschiebehaft über die Arbeit mit Abschiebehäftlingen
- ... und last but not least Khaled Chadli und Hyder Said, die selbst als Flüchtlinge nach Deutschland kamen und mittlerweile als Sprachlehrer und in der Einzelfallunterstützung aktiv sind.
Den Abschluß des Abends bildete die Jazz-Combo des Reutlinger Asylcafés, die bei vor allem afrikanischen Rhythmen das gemütliche Beisammensein umrahmte.
Mit dem "Abend der Paten" endet das von der Aktion Mensch ("Die Gesellschafter") geförderte Save-Me-Projekt, wobei die Arbeit mit Flüchtlingen im Rahmen der Kampagne nun erst richtig anfängt und auch die politische Kampagne noch längst nicht an ihrem Ziel ist.
12.02.2009 Informationsgespräch bei der SPD-Fraktion
Auch die Tübinger SPD-Fraktion steht den Anliegen der Save-Me-Kampagne positiv gegenüber und befürwortet einen interfraktionellen Antrag. Unserer politischen Forderung nach einer jährlichen Aufnahme von 1 Flüchtling pro Tausend Einwohnern in Tübingen will die SPD aber voraussichtlich nicht folgen.29.01.09 Informationsveranstaltung "Was ist Resettlement?"
Ca. 60 Menschen besuchten unseren Info-Abend mit Uta Rieger vom UNHCR (Nürnberg), die kurzfristig den eingeladenen Referenten Norbert Trosien vertrat. Neben Informationen über die Tätigkeits-Schwerpunkt des UNHCR ging es im Hauptteil des Referats um die Kriterien und die Praxis des Resettlement. Der UNHCR vermittelt derzeit ca. 70.000 Flüchtlinge im Jahr über Resettlement-Maßnahmen an aufnahmebereite Staaten - er möchte diese Zahl im Jahr 2009 auf ca. 150.000 erhöhen. Neben einem Flüchtlingsstatus haben Resettlement-Flüchtlinge im Vergleich zu Asylsuchenden auch in puncto Integration von Anfang an einen besseren Status (genaue Informationen siehe Datei zum Download oder bei "Hintergrund-Informationen"). Zur aktuellen Aufnahme irakischer Flüchtlinge, die die erste (tendenzielle) Resettlement-Maßnahme ist, an der Deutschland teilnimmt, informierte auch Ottmar Schickle vom Diakonischen Werk.Die Veranstaltung war ein wichtiger Meilenstein für die Save-Me-Kampagne in Tübingen.
28.01.09 Informationsgespräch mit der Stadt-Spitze
Vertreter/innen der Save-Me-Kampagne (Herta Gehr, Angela Zaschka, Andreas Linder) wurden von OB Boris Palmer (Grüne) zum Informationsgespräch eingeladen. An dem Gespräch nahmen auch der 1.Bürgermeister Michael Lucke (SPD) und die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Susanne Omran teil. OB Palmer steht der Idee von Resettlement aufgeschlossen gegenüber und würde nach eigener Aussage einem entsprechenden Antrag im Gemeinderat seine Stimme geben. Das Gespräch drehte sich vor allem um die bevorstehende Aufnahme irakischer Flüchtlinge in Deutschland. Die Stadtverwaltung hat zur Kenntnis genommen, dass es sich bei dieser Aufnahme nur um wenige Menschen handeln wird, die nach Tübingen kommen. Trotzdem sehen sie ein Problem bzw. Abstimmungs- und Handlungsbedarf bei der Wohnraumfrage. Die Vertreter/innen der Save-Me-Kampagne schlagen der Stadtverwaltung vor, nach Lösungen zu suchen. Es müsse vermieden werden, dass verschiedene Gruppen von Bedürftigen (Wohnungslose, Sozialhilfe-/Hartz-IV-EmpfängerInnen, Flüchtlinge) gegeneinander ausgespielt werden.15.01.09 Informationsgespräch bei der Alternativen Liste
Vorstellung der Save-Me-Kampagne bei der Fraktionssitzung der Alternativen Liste Tübingen (stärkste Gemeinderatsfraktion). Diskussion eines Musterantrags für den Gemeinderat.Ergebnis: Die AL-Fraktion unterstützt die Save-Me-Kampagne. Sie befürwortet einen interfraktionellen Antrag, der nach Möglichkeit im März dem Gemeinderat vorgelegt werden soll.
10.12.08 Brief an Gemeinderats-Fraktionen
Zum Tag der Menschenrechte haben wir alle Fraktionen des Tübinger Gemeinderats nochmal auf die Save-Me-Kampagne hingewiesen, Interesse an Gesprächen im neuen Jahr signalisiert und zu der geplanten Veranstaltung mit Norbert Trosien am 29.1. eingeladen.10.12.08 Vorstellung der Kampagne beim Tag der Menschenrechte
Auf Einladung der Gesellschaft Kultur des Friedens stellte Andreas Linder die save me Kampagne am 60.Jahrestag des Tags der Menschenrechte im Tübinger Schlatterhaus vor. Bei dem abendlichen Event mit ca. 100 Besucher/innen gab es auch Beiträge von amnesty international, FIAN, Kultur des Friedens und anderen sowie musikalische Beiträge eines politischen Liedermachers.4.12.2008 Vorstellung der save me Kampagne bei den Jusos Tübingen
Angela Zaschka und Andreas Linder stellten die Arbeit des Asylzentrums und die save-me-Kampagne bei einer Sitzung des Tübinger Juso-Kreisverbands vor. 20 aktive Jungpolitiker/innen bekamen Informationen über die Situation von Flüchtlingen, die aktuell in Deutschland sind und lokal von den Aktiven des Asylzentrums unterstützt werden, desweiteren über die weltweite Lage von Flüchtlingen, die Abschottungspolitik der EU, die Resettlementpraxis des UNHCR und schließlich die Ziele und Aktivitäten von save me. Noch im Anschluß an die Diskussion erklärten die Anwesenden einstimmig ihre Unterstützung als Juso-Kreisverband.25.11.08 2. Save-Me-Aktiven Treffen / Offener Infotreff
Zum diesem Treffen kamen erfreuliche 20 Personen! Nach anfänglichen allgemeinen Informationen über den politischen Stand zu "Resettlement" und zur Flüchtlingspolitik sowie zu den Zielen und der Vorgehensweise der Save-Me-Kampagne ging es um konkrete Aktivitäten zur Verbreiterung der Save-Me-Kampagne in Tübingen. Über die bisher Aktiven hinaus haben sich neue Mitstreiter/innen gefunden, die Menschen als Save-Me-Paten sowie Unterstützer-Organisationen werben wollen. Die Anwesenden sprachen sich dafür aus, dass sich auch Einzelpersonen (und nicht nur Organisationen) als Unterstützer erklären können. Auch dafür soll auf der Website ein Formular eingerichtet werden. Das Hauptaugenmerk soll aber auf die Patenwerbung gelegt werden. Für Anfang Januar wurde ein weiteres Treffen vereinbart. Die Save-Me-Aktivengruppe plant die Organisation von Veranstaltungen und Aktionen.18.11.2008 Veranstaltungsreihe zur Friedens-Dekade: Informationen über die Save-Me-Kampagne
Vortrag, Diskussion (und Film(?): "Tod auf hoher See", SWR 2008) ReferentInnen: Andreas Linder (Save-Me-Kampagne), Beate Kolb (Asylzentrum) Ort: Gemeindehaus Lamm, Marktplatz, Tübingen Veranstalter: Stiftskirchengemeinde Tübingen14.10.2008 Erstes Treffen der Tübinger Save-Me-Aktiven-Gruppe
Aktionstag zum Start der Kampagne am 2.10.
Zum Download / Ausdrucken:
Aktueller Tübinger Infoflyer zur Save-Me-Kampagne
Quiz "Einer kommt durch"
Infoveranstaltung zum Start der Kampagne in Tübingen und Reutlingen
18.9.08 Tübingen (Asylzentrum, Neckarhalde 32)
19.9.08 Reutlingen (Citykirche, Nikolaiplatz)
Zum Download / Ausdrucken:
Veranstaltungsplakat
Flyer
Aus Anlaß dieser Veranstaltung wurden auch die Fraktionsvorsitzenden der Tübinger Gemeinderatsfraktionen sowie OB Boris Palmer und Sozialbürgermeister Michael Lucke über den Start der Kampagne infomiert und zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Hier der Brief an die Fraktionsvorsitzenden.

