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22.11. 2011 UNHCR stoppt Resettlement in Ägypten

Anträge auf Asyl und damit Resettlement für Drittstaatenangehörige werden von nun an der Saloum-Grenze in Ägypten nicht mehr angenommen werden. Alle Anträge, die schon gestellt wurden, werden auch weiterhin bearbeitet. Neue werden jedoch nicht mehr akzeptiert. Trotzdem strömen noch immer viele Migranten aus Libyen und anderen afrikanischen Staaten ins Land. Viele kamen in der Hoffnung, dass sich durch Austände in Libyen etwas ändert und sich die Chancen für eine Neuansiedlung durch UNHCR verbessert. “I have a number of friends who were here and are now being given asylum to a third-country because they convinced the UNHCR that they came from Libya,” sagt ein afrikanischer Migrant. Durch den Annahmestop der Anträge breitet sich jetzt jedoch das Chaos aus. "The situation on the border is crazy and there are a lot of people who don’t know where to go or what to do.” Unklar ist und bleibt, wie UNHCR mit der Situation in Zukunft umgehen will.

Ein Artikel aus der Zeit beschreibt die Situation der schwarz-afrikanischen Flüchtlinge, die auf der Flucht vor dem Libyen-Krieg und in der Hoffnung auf ein Resettlement durch UNHCR auf den Weg nach Ägypten gemacht haben und nun an der Grenze gestrandet und zwischen allen Fronten gefangen sind.

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