Irakische Resettlement-Familie in Tübingen angekommen

Im Rahmen des Kontigents von 2.500 Irak-Flüchtlingen, die Deutschland im Rahmen des Resettlement-Programms des UNHCR im Jahr 2009 aufnimmt, ist in der zweiten Novemberwoche eine siebenköpfige irakische Familie in Tübingen angekommen. Die Familie erhält bereits verschiedentliche Unterstützung, auch aus den Kreisen der Save-Me-Paten und des Asylzentrums.
Die Save-Me-Kampagne, die aus mittlerweile 45 Städtekampagnen besteht und die von Pro Asyl und zahlreichen sozialpolitischen Organisationen getragen wird, fordert von der Bundesregierung eine regelmäßige (jährliche) Aufnahme eines Flüchtlingskontingents über Resettlement und eine Politik, die die Behinderung des Zugangs von Flüchtlingen an den EU-Grenzen beendet. In Tübingen wird die Save-Me-Kampagne von 60 Initiativen und Organisationen und 155 "PatInnen" getragen. Als vierte Stadt in Deutschland (von mittlerweile 16) hat der Gemeinderat der Stadt Tübingen am 27. April 2009 einen Beschluss gefasst, der eine Aufnahme von Flüchtlingen über Resettlement befürwortet.

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